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Wie finanziert sich die Plattform?

Nebenan.de ist für Privatpersonen kostenlos. Dies soll auch in Zukunft so bleiben.

Auf Dauer kann eine Unternehmung wie nebenan.de natürlich nur bestehen, wenn sie Mittel und Wege findet, die entstehenden Kosten für beispielsweise Personal, Miete, Server aus eigener Kraft zu decken. Wir haben uns als Sozialunternehmen bewusst dagegen entschieden, eure Daten zu Werbezwecken an Dritte weiter zu geben. Zudem wollen wir auch auf klassische Banner-Werbung in eurer Nachbarschaft verzichten.

Wir glauben stattdessen, dass unser Weg zu einem fairen, transparenten und nachhaltigen Geschäftsmodellüber die Einbeziehung aller Akteure in der Nachbarschaft führt.

Die Finanzierung von nebenan.de basiert deshalb auf 3 Säulen:

 

 

Freiwillige Förderbeiträge

Das „Förder-Modell“ ermöglicht es Nutzern von nebenan.de, den transparenten und nachhaltigen Betrieb der Plattform durch einen freiwilligen monatlichen Förderbeitrag ihrer Wahl zu unterstützen. Durchschnittlich geben Förderer 3-5 Euro im Monat. Wichtig ist uns: Jeder kann, niemand muss. nebenan.de  kann auch in Zukunft von allen Nachbarn wie gewohnt kostenlos genutzt werden. Förderbeiträge sind monatlich kündbar.

Mehr dazu hier.

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Einbindung von lokalem Gewerbe

Lokale Gewerbetreibende können mit einem eigenen Gewerbeprofil nun Zugang zur Nachbarschaft bekommen, um so auf ihr Angebot und ihre Leistung aufmerksam zu machen.

Denn lokales Gewerbe liefert einen wichtigen Beitrag zu einer lebendigen Nachbarschaft und versorgt diese zudem nicht nur mit Waren und Dienstleistungen, sondern schafft auch Arbeitsplätze vor Ort. Oftmals dient das Café, die Kneipe, der Bäcker oder der Kiosk als Anlaufstelle, an der Nachbarn sich im Alltag begegnen und Nachbarschaft aktiv gelebt wird. Wir freuen uns darauf, in Zukunft einen wichtigen Beitrag zur Stärkung des lokalen Gewerbes leisten zu können.

 

 

Lokale Gewerbetreibende erhalten so gegen ein geringes Entgelt die Möglichkeit, sich in ihrer jeweiligen Nachbarschaft auf nebenan.de zu präsentieren, mit den Anwohnern zu kommunizieren, attraktive Vorteilsangebote exklusiv nur für ihre Nachbarschaft anzubieten und vieles mehr.

Mehr Informationen dazu findest du unter https://gewerbe.nebenan.de, im dortigen Hilfe-Bereich und hier im Interview mit nebenan.de-Gründer Christian Vollmann.

Hier ein paar Beispiele:

  • Der Friseur in deiner Nachbarschaft kann kurzfristig frei gewordene Termine veröffentlichen.
  • Der Bäcker versüßt dir das ausprobieren seiner neuen Brotsorte mit einem Preisnachlass beim ersten Kauf.
  • Der örtliche Handwerker kann sich durch gute Arbeit die Empfehlungen der Anwohner sichern und sich eine wertvolle Reputation aufbauen. Er bekommt so über nebenan.de neue Kunden.
  • Das neu eröffnete Restaurant lockt mit einem attraktiven Willkommens-Rabatt auf den ersten Besuch. Da nur Anwohner diesen Rabatt erhalten, hat der Wirt eine realistische Chance auf wiederkehrende Gäste - leckeres Essen und guter Service vorausgesetzt.

 

Städte und Gemeinden

 Städte und Gemeinden können mit nebenan.de kooperieren und ein „Organisationsprofil“ gegen eine Gebühr nutzen. So können sie den Dialog mit Anwohner*innen stärken und bürgerschaftliches Engagement fördern. In Zusammenarbeit mit der jeweiligen Kommunalverwaltung etablieren wir nebenan.de so zum Beispiel an Orten, wo es die Plattform bisher noch nicht gibt oder ermöglichen Akteuren der Stadt- oder Gemeindeverwaltung oder einzelner Fachreferate, mit einem Organisationsprofil bei nebenan.de aktiv zu werden. In einem individuellen Kooperationsvertrag halten wir fest, in welchem Umfang sich die Stadt- oder Gemeindeverwaltung an den Kosten für Aufbau, Betrieb und Weiterentwicklung der Plattform vor Ort beteiligt bzw. zu welchen Kosten und für welchen Zeitraum ein Organisationsprofil bei nebenan.de genutzt werden kann.

 Mehr zum Thema Kooperationen mit Städten und Gemeinden erfährst du in unserem nebenan.de Magazin:

 

 

 Bis wir soweit sind, uns finanziell aus eigener Kraft tragen zu können, ist es noch ein weiter Weg. Wir investieren viel Zeit, Herzblut und Geld in dieses Vorhaben. Zeit und Herzblut stammen von uns Gründern und von unseren Mitarbeitern, das Geld von unseren Investoren (zu denen unter anderem der Burda Verlag sowie der Wagniskapitalgeber Lakestar gehören). Die Investoren haben im Gegenzug Anteile am Unternehmen erhalten. Über diese Unternehmensanteile sind sie an zukünftigen Gewinnen (sollte es diese jemals geben) beteiligt.

 

Da zum heutigen Zeitpunkt nicht absehbar ist, ob das Projekt Gewinne erzielen wird oder nicht, spricht man von „Wagniskapital“ (auch „Risikokapital“ oder englisch „Venture Capital“ genannt).

Etwas neues in die Welt zu setzen, ist stets ein Wagnis. Wir wollen „es wagen“ und freuen uns über jede Unterstützung!

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