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Tag der Nachbarn - Mitmachen und Fest starten (FAQs)

 

Wie kann ich mitmachen? Was muss ich beachten?

 

Rechtliche Fragen

 

 

 

 

 

Wie kann ich mitmachen?

Du kannst dich auf viele unterschiedliche Wege beim Tag der Nachbarn beteiligen: In erster Linie als Gastgeber*in. Hier kannst du deine Veranstaltung eintragen und Mitmach-Boxen mit Flyern, Kreide, Dekoration, Spieleanleitungen und vielem mehr bestellen. Jedoch willst du dein Nachbarschaftsfest sicherlich nicht alleine feiern. Eine Nachbarschaftsfest ohne Nachbarn ist dann doch auch nicht das Wahre. Der einfachste Weg deine Haus- und Kiezgemeinschaft zu deinem Fest einzuladen ist der persönliche Kontakt. Falls dir das jedoch zu aufwendig ist, kannst du auch die Aushänge und Mitbringlisten aus der Mitmach-Box benutzen, um dein Fest sowie organisatorische Aufteilungen zu kommunizieren. Allgemein gilt: Je größer der Tag der Nachbarn wird, desto besser. Falls du kein eigenes Fest initiieren möchtest, kannst du auch einfach als Gast bei anderen Festen teilnehmen. Auf unserer Homepage werden dir alle bereits angemeldeten Feste angezeigt. Hab nur keine Scheu falls du die anderen oder die Veranstalter nicht kennst: das Menschen sich kennenlernen ist einer der Hauptgedanken des Tag der Nachbarn. In einem solchen Fall kannst du die Festveranstalter unterstützen, indem du beispielsweise etwas zu Essen, Bänke sowie Dekoration mitbringst oder beim Auf- und Abbau hilfst. Hier sind ein paar Ideen dazu.

Der Tag der Nachbarn ist eine gemeinnützige Initiative und ist auf größere und kleine Spenden angewiesen, um u.a. Festveranstalter*innen mit unserer Mitmach-Box bei ihrer Planung unterstützen zu können. Wenn dir unsere Initiative und die Arbeit der nebenan.de Stiftung gefällt, freuen wir uns über eine Spende.

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Wie melde ich ein Fest an?

Über dieses Online-Formular kannst du dein Fest anmelden und dir eines unserer Mitmach-Pakete sichern. Trage den Namen deines Festes, Ort und Uhrzeit ein und beschreibe kurz, was du machen willst, wo du noch Hilfe brauchst und wie dich deine Nachbarn erreichen können. Wenn du möchtest, werden Name, Ort und Uhrzeit deines Festes auf unserer Homepage veröffentlicht, damit andere Nachbarn dein Fest finden und besuchen können. Gib deine E-Mail Adresse und ein Passwort ein, damit du auch weiterhin die Informationen für dein Fest bearbeiten kannst (deine E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht oder weitergegeben). Falls du bei der Erstellung deines Festes kein Passwort angegeben hast, aber Änderungen vornehmen oder dein Fest löschen möchtest, wende dich einfach per Mail an uns. Falls der Ort deines Festes nicht richtig angezeigt werden kann, setze dich ebenfalls mit uns in Verbindung.

Wenn du eine kostenlose Mitmach-Box zum Einladen deiner Nachbarn von uns erhalten willst, teile uns eine gültige Lieferadresse mit. Nachdem du auf “Fest eintragen” geklickt hast, erscheint deine individualisierte Einladung zum Fest, die du online teilen oder ausdrucken und verteilen kannst.

Du hast Probleme mit dem Onlineformular? Dann melde dich bei uns unter kontakt@nebenan-stiftung.de.

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Ich kann mein Fest nicht anmelden - was soll ich tun?

Du kannst die für die Festanmeldung notwendigen Zellen nicht ausfüllen? Oft entsteht dieses Problem, wenn Personen den Internet Explorer nutzen. Versuch's mal über dein Smartphone oder mit anderen Browsern wie beispielsweise Mozilla Firefox. Falls das nichts hilft, schreibe uns über kontakt@nebenan-stiftung.de

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Wie finde ich ein Fest in meiner Nachbarschaft?

Auf unserer Startseite siehst du eine Karte, auf der alle bereits registrierten Feste dargestellt werden. Füge in das Suchfeld (d)eine Adresse ein und erkunde, ob es schon ein Fest in der Nähe gibt. Falls nicht, wie wäre es, wenn du selbst ein Fest startest? Wir zeigen dir wie.

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Ich will nicht, dass mein Fest auf der Karte erscheint. Was kann ich tun?

Je mehr Feste angemeldet werden, desto mehr Gäste können ein Fest in ihrer Nachbarschaft am Tag der Nachbarn besuchen. Natürlich darfst du am Tag der Nachbarn auch ein Fest organisieren, wenn du es nicht offiziell auf unserer Webseite anmeldest. Jedoch können wir dir dann keine Mitmach-Box zuschicken. Wir freuen uns aber, wenn wir und alle anderen von eurem Fest erfahren, indem ihr beispielsweise einen Beitrag in den sozialen Medien unter dem Hashtag #tagdernachbarn verfasst.

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Darf ich auch ein Fest feiern ohne es auf der Webseite anzumelden?

Wir möchten, dass jede*r die Möglichkeit hat, an einem Fest am Tag der Nachbarn teilzunehmen. Deswegen machen wir es Interessierten mit der Übersichtskarte aller Feste auf unserer Webseite leicht, ein Fest in der Nähe zu finden. Je mehr Menschen am Tag der Nachbarn teilnehmen, desto lauter und stärker ist unsere Botschaft für sozialen Zusammenhalt im Viertel. Wenn du nicht möchtest, dass der Ort deines Festes auf der Übersichtskarte angezeigt wird, zum Beispiel wenn du nur in ganz kleiner Runde mit persönlich eingeladenen Nachbarn feiern willst, dann schalte im Online-Formular die Option “Adresse öffentlich anzeigen” aus. Dann wird dein Fest ohne Angabe der Straße und der Hausnummer auf der Übersichtskarte dargestellt.

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Was sind die Teilnahmebedingungen beim Tag der Nachbarn?

Am Tag der Nachbarn kann jeder teilnehmen: Privatpersonen, Institutionen, Vereine, Unternehmen, Kitas und Schulen. Wenn ihr euer Fest am Tag der Nachbarn im Onlineformular anmeldet, stimmt ihr zu, dass die Daten zu eurem Fest auf der Übersichtskarte auf der Webseite dargestellt werden. So können eure Nachbarn sehen, dass ihr ein Fest veranstaltet und dazustoßen. Feste, die nicht einem friedlichen, toleranten und solidarischen Charakter entsprechen, werden von der nebenan.de Stiftung und unseren Partnern nicht gebilligt und gegebenenfalls von der Übersichtskarte entfernt.

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Was ist in der Mitmach-Box und wann kommt sie an?

In der Mitmach-Box findest du alles, um deine Nachbarn einzuladen und ein Fest zu organisieren: Flyer und Poster, eine Broschüre mit verschiedenen Tipps und Tricks, Luftballons sowie Malbuch und Stifte. In den ersten Boxen liegt zusätzlich ein Einkaufsgutschein bei. Die Boxen werden rechtzeitig vor dem Tag der Nachbarn verschickt.

Eine detaillierte Auflistung aller Sachen, die sich in der Mitmach-Box befinden, findest du hier.

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Wie fange ich am besten mit der Organisation eines Fests an?

Es brauchst vielleicht ein bisschen Mut, den ersten Schritt zu machen und ein Fest zu starten. Aber bestimmt freuen sich deine Nachbarn sehr, wenn du die Initiative ergreifst. Wir unterstützen dich gerne bei deinem Fest und schicken dir eine Mitmach-Box zu. Darin findest du alles, was du brauchst, um deine Nachbarn einzuladen und dein Fest zu planen. In diesem Artikel erklären wir dir, wie du Schritt für Schritt vorgehen kannst, damit dein Fest ein voller Erfolg wird.

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Wie lade ich meine Nachbar*innen ein?

Bei jedem deiner Nachbarn an der Tür zu klingeln, erfordert viel Mut, besonders, wenn du deine Nachbarn noch nicht gut kennst. Fang doch klein an: Hänge ein Poster im Hausflur auf, wirf Einladungen in die Briefkästen oder klingel bei einem freundlichen Nachbarn, den du schon kennst - zu zweit geht alles einfacher! In diesem Artikel findest du Tipps dazu!

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Wie finde ich Mitstreiter*innen für mein Fest?

Egal wie groß dein Fest wird – es gibt einiges zu organisieren und besorgen. Das musst du nicht alles alleine stemmen! In deiner Nachbarschaft gibt es bestimmt Leute, die gerne mit anpacken. Deswegen ist es wichtig, dass du eine Kontaktmöglichkeit auf deinen Einladungen und Flyern hinterlässt. Schon zu Zweit könnt ihr doppelt so viele Nachbarn einladen und doppelt so viel Spaß beim Organisieren haben! In diesem Artikel gehen wir genauer darauf ein.

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Wo kann ich mein Fest veranstalten?

Für dein Fest brauchst du natürlich einen Ort, um dich mit deinen Nachbarn zu treffen. Ob privates Grillfest oder öffentliches Picknick – hier sind fünf praktische Tipps, wo du dein Fest feiern kannst.

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Welche Unterstützung bekomme ich von der nebenan.de Stiftung für mein Fest?

Wenn du dein Fest auf der Webseite anmeldest, schicken wir dir eine Mitmach-Box zu. Darin befinden sich nützliche Materialien und tolle Anregungen, die dir helfen deine Nachbarn einzuladen, dein Fest zu planen und zum Erfolg werden zu lassen. Auf der Webseite kannst du ebenfalls verschiedene Tipps und Tricks für deine Festorganisation und -durchführung finden. Von der Frage, wie du dein Fest bekannt machst, welche rechtlichen Rahmenbedingungen du beachten musst und wie du lokale Journalisten dazu bringen kannst, dein Fest zu besuchen, wird dir hier fast alles beantwortet. Klick dich doch einfach durch oder lass dich von unserer Ideensammlung inspirieren. Falls Du noch Fragen hast, oder etwas ganz Großes planst, kannst du uns dazu auch unter kontakt@nebenan-stiftung.de schreiben.

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Kann ich ein Fest besuchen, das nicht in meiner eigenen Nachbarschaft liegt?

Ja. Ziel des Tags der Nachbarn ist, dass Menschen, die sich vielleicht noch nicht kennen, zusammenkommen, sich austauschen und kennenlernen. Wenn es in deiner eigenen Nachbarschaft kein Fest gibt (hier kannst du ein Fest starten) oder du zu einem anderen Fest gehen möchtest, dann ist das gar kein Problem – im Gegenteil!

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Kann ich ein bestehendes Event oder Festival zu einem Fest am Tag der Nachbarn machen?

Das ist möglich, solange du mit der Veranstaltung ebenfalls das Ziel verfolgst, Anwohner im Viertel zusammenzubringen und damit ein Zeichen für gute Nachbarschaft zu setzen. Das kann beispielsweise ein Tag der offenen Tür sein, an dem du Anwohnern zeigst, was dein Verein oder Unternehmen der Nachbarschaft zu bieten hat. Je näher so eine Veranstaltung am offiziellen Datum liegt, desto besser passt es natürlich. Sollte es für dich gar nicht möglich sein, dein Fest am Tag der Nachbarn zu organisieren, kannst du es dennoch unter die Aktion “Tag der Nachbarn” stellen und den Hashtag #tagdernachbarn in den sozialen Medien nutzen.

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Wie finanziere ich die anfallenden Kosten für mein Fest?

Wichtig: Ein schönes Fest muss nicht teuer sein! Die Kosten können je nach Art und Weise der Organisation sehr unterschiedlich ausfallen. Kosten können für Essen, Getränke aber auch für Genehmigungen anfallen. Es gibt mehrere Möglichkeiten, wie du die Kosten decken kannst:

1. Spanne deine Nachbar*innen mit ein, indem du beim Fest eine Spendenbox aufstellst oder z.B. Waffeln oder Kuchen verkaufst.

2. Jeder bringt etwas mit: Wenn alle eine Kleinigkeit zum Fest beitragen, kommt schnell alles zusammen, was ihr für ein gelungenes Fest braucht und die Kosten bleiben auf einem Minimum. Eine Liste zum Eintragen für Nachbarn, das du im Treppenhaus aufhängen kannst, findest du in der Mitmach-Box.

3. Suche dir lokale Vereine und Unternehmen, die dein Fest finanziell oder durch Sachspenden unterstützen, z.B. durch eine Tombola.

4. Viele Kommunen und Bezirke können Fördergelder für Engagement und Aktivitäten in Nachbarschaften vergeben, häufig ganz unkompliziert. Sprich einfach mal in deiner Verwaltung die Verantwortlichen für ehrenamtliches Engagement an, ob du eine Unterstützung für diesen guten Zweck erhalten kannst. Weitere Ideen, wie deine Verwaltung dein Fest unterstützen kann, findest du hier.

Ein Tipp für Getränke bei deinem Fest: Bei Getränkemärkten kannst du Getränke auch auf Kommission kaufen. Was ihr nicht getrunken habt, geht wieder zurück zum Getränkemarkt und muss nicht bezahlt werden.

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Kann ich gemeinsam mit Vereinen und Organisationen in meiner Nachbarschaft ein Fest organisieren?

Ja, das ist sogar erwünscht! Vereine und Organisationen sind Teil der Nachbarschaften, in denen sie wirken und haben Interesse an einem guten Miteinander im Viertel. Es kann sogar sehr hilfreich für private Gastgeber sein, Vereine, Institutionen oder Nachbarschaftshäuser in die Organisation eines Festes mit einzubinden. Zum Beispiel um einen größeren Raum, Sitzmöglichkeiten oder eine Veranstaltungshaftpflicht zu bekommen.

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Wie können Städte und Gemeinden den Tag der Nachbarn unterstützen?

Je mehr Feste am Tag der Nachbarn in ganz Deutschland von Bürgerinnen und Bürgern gefeiert werden, desto lauter und deutlicher wird unsere Botschaft für ein gutes Miteinander im Viertel. Deswegen rufen wir auch Städte und Gemeinden auf, sich dieser Botschaft anzuschließen und den Aktionstag vor Ort bekannt und beliebt zu machen. Wie das genau geht, erklären wir hier.

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Was muss ich beachten, wenn ich Bilder oder Videos über mein Fest in den sozialen Medien teile?

Wenn du Bilder oder Videos von deinem Fest mit Nachbarn auf Facebook, Instagram, Twitter oder Youtube teilen möchtest, benutze den Hashtag #tagdernachbarn, um dich dem Aktionstag zuzuordnen. Ein paar Wochen vor und nach dem Tag der Nachbarn findest du auf unserer Webseite eine Pinnwand mit Beiträgen aus den sozialen Medien. Hier sind dann viele verschiedene Beiträge von anderen Nachbarn und ihren Festen zu sehen. Du kannst auch noch nach deinem Fest deine schönsten Bilder und Geschichten mit uns teilen. Wichtig: Die Personen, die auf deinen Bildern und Videos zu sehen sind, müssen einer Veröffentlichung zustimmen! Frage bitte deine Gäste, ob sie einverstanden sind. Hier findest du einige Hinweise zum Thema Bildrechte.

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Wie kann ich mich über den Tag der Nachbarn hinaus in meiner Nachbarschaft engagieren?

Der Tag der Nachbarn kann der Anstoß für ein lebendigeres Miteinander unter Anwohnern sein. Ihr wollt auch über den Tag hinaus in Kontakt bleiben oder sogar ein gemeinsames Projekt im Viertel anpacken? Am einfachsten ist es, einen Stammtisch ins Leben zu rufen, wo ihr euch regelmäßig trefft. Wenn ihr dauerhaft zusammen an Projekten arbeiten wollt, lohnt es sich, eine Nachbarschaftsinitiative zu gründen. Ideen, was ihr gemeinsam umsetzen könnt, findet ihr hier.

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Rechtliche Fragen

 

 

 

Kann ich ein Fest auf dem Gehweg oder im Park ohne Genehmigung veranstalten?

Ja, das ist möglich. Der öffentlicher Raum steht offiziell jeder Nutzung offen, die dem Gemeinwohl dient. Auf Gehwegen, in Fußgängerzonen oder anderen verkehrsberuhigten Bereichen zählt nicht nur Verkehr, sondern auch Kommunikation zur Nutzung in diesem Gemeinsinn. Solange das Fest nicht zu groß wird, kann man sich also auch auf dem Gehweg treffen. Ein Picknick im Park, eine kleine Gartenparty oder ein Vereinsfest auf einem Vereinsgelände gelten als private Veranstaltungen, sofern die Gäste direkt eingeladen sind oder anderweitig persönlich miteinander verbunden sind. Solche „privaten Veranstaltungen im Freien” sind ohne behördliche Erlaubnis möglich, solange dadurch niemand gestört wird. Für größere Veranstaltungen braucht es eine Veranstaltungserlaubnis, die vom zuständigen Ordnungsamt ausgestellt wird. Mehr zum Thema rechtliche Fragen zu Veranstaltungen und eine Vorlage für den Antrag auf eine Veranstaltungserlaubnis findest du im Download-Bereich.

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Brauche ich für mein Fest eine Versicherung?

Für kleine, nachbarschaftliche Feste brauchst du als Gastgeber keinen speziellen Versicherungsschutz für Veranstaltungen, da die private Haftpflichtversicherung im Schadensfall greift. Wenn du jedoch ein größeres Fest planst, wie z.B. ein Straßenfest, solltest du eine Veranstaltungshaftpflichtversicherung abschließen, um dich gegen die Risiken abzusichern. Die Versicherungssumme hängt dabei immer von der Größe und Art der Veranstaltung ab. Vereine, Initiativen und Gewerbe haben in der Regel eine Veranstaltungshaftpflicht. Dementsprechend kannst du deren Veranstaltungshaftpflicht nutzen, falls du mit einer solchem Akteur kooperierst. Die nebenan.de Stiftung übernimmt für die Feste, die im Rahmen des Tags der Nachbarn stattfinden, keine Haftung oder Versicherungsschutz.

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Brauche ich eine Genehmigung, wenn ich öffentlich Musik spielen möchte?

Bei privaten Veranstaltungen, bei denen die Gäste direkt eingeladen sind und Fremde keinen Zutritt haben, muss keine Anmeldung der Musik bei der GEMA erfolgen. Du solltest aber nachweisen können, dass es sich um eine private Veranstaltung handelt. Die GEMA ist die Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte, die musikalische Werke derjenigen Urheber schützt, die bei der GEMA eingetragen sind. Bei öffentlichen Veranstaltungen, auf denen von der GEMA geschützte Musiktitel abgespielt werden, muss die Veranstaltung bei der GEMA angemeldet und ein kleiner Betrag entrichtet werden. Alle nötigen Infos sowie Formulare zur Anmeldung findest du auf der Homepage der GEMA.

Wichtig ist, die offizielle Nachtruhe zu beachten. Diese gilt in Deutschland von 22 Uhr bis 6 Uhr und auch an Sonntagen oder gesetzlichen Feiertagen darf diese Ruhe nicht gestört werden. Das Ordnungsamt kann diese Sperrzeiten allerdings aus besonderem Anlass oder bei einem besonderen öffentlichen Interesse ganz oder teilweise aufheben. Eine solche Ausnahmezulassung (oft auch „Beschallungserlaubnis” genannt) muss eingeholt werden, wenn unbeteiligte Personen durch störende Geräusche erheblich belästigt werden könnten oder es während der Ruhezeiten zu Lärm kommen sollte. Ein Antrag auf Ausnahmezulassung von den Lärmschutzvorschriften (zum Beispiel die Zulassung von Tongeräten) muss rechtzeitig beim Ordnungsamt eingereicht werden. Eine Vorlage für eine Beschallungserlaubnis findest du im Download-Bereich.

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Muss ich die abgebildeten Personen um Erlaubnis fragen, wenn ich Fotos und Videos vom Tag der Nachbarn in sozialen Medien hochlade?

Ja. Natürlich darfst du von deinem Fest und deinen Gästen so viele Fotos machen, wie du willst. Wenn du die Fotos oder Videos aber auf einem Blog, in einer Zeitung oder in den sozialen Medien veröffentlicht willst, solltest du dies vorab mit deinen Gästen abklären. Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten:

- Du kannst ein Poster mit einem Hinweis auf Bild- und Tonaufnahmen aufhängen. Eine Vorlage dafür findest du im Download-Bereich.
- Du fragst vorher deine Nachbarn, wer nicht auf einem Bild oder Video sein möchte und gibst ihnen einen bunten Sticker, den sie sich anheften können. Dadurch kannst du leichter sicherstellen, dass kein Bildmaterial mit ihnen veröffentlicht wird.
Du kannst ein paar Formulare ausdrucken und herumgeben, die von allen Gästen ausgefüllt werden müssen. Eine Vorlage dafür findest du hier.

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Wie verhalte ich mich, wenn es bei der Organisation und Durchführung des Festes zu Konflikten mit Behörden, der Hausverwaltung oder Anwohnern kommt?

Am besten ist es natürlich, Konflikte im Vorfeld zu vermeiden. Wenn du ein größeres Fest planst, solltest du im Vorfeld alle Beteiligten - also Hausverwaltung, Anwohner und gegebenenfalls Behörden - informieren. Rechtzeitiges Ankündigen, das Einholen von Genehmigungen und ein offenes und höfliches Auftreten sind wichtige Voraussetzungen, um Konflikte gar nicht erst entstehen zu lassen. Hilfreich ist auch, gezielt Akteure in die Organisation der Feste einzubeziehen, denn wer involviert ist, wird sich eher nicht beschweren (oder feiert sogar mit!).

Sollten Behörden oder die Hausverwaltung trotzdem Probleme mit Art und Umfang deines Festes haben, ist es wichtig, dass du auf die Bedenken eingehst. So findet sich sicherlich ein Kompromiss, der für alle gleichermaßen funktioniert. Falls sich gar kein Kompromiss findet lässt, kannst du einen anderen Ort für dein Fest suchen - hier geben wir dir dafür Tipps. Die nebenan.de Stiftung kann in Einzelfällen keinen Rechtsbeistand leisten.

 

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